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Alles über Tee. Tee und Gesundeheit

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Tee Story


1. Tee ist ...?
2. Wort “Tee”
3. Wie der Tee nach Europa gelangte...

4. Wie wird den Tee geerntet?
5. Was ist der Unterschied zwischen grünem und schwarzem Tee?
6. Teesorten & Bearbeitung
7. Tee und Gesundheit



1. Tee ist...

Tee hat nicht die Arroganz des Weines,
nicht das Selbstbewusstsein des Kaffees,
nicht die kindliche Unschuld von Kakao.
Im Geschmack des Tees liegt ein zarter Charme,
der ihn unwiderstehlich macht
und dazu verführt ihn zu idea
lisieren.

Zhang Yu (Chinesischer Dichter)


Tee ist weltweit bekannt und beliebt.  Er ist aber nicht, was landläufig als “Kamillen-“, “Pfefferminz-“ oder “Fencheltee” bezeichnet und getrunken wird. Auch die Bezeichnung ‚Früchtetee' ist eigentlich falsch. Tee ist nur das, was aus dem Teestrauch und dessen Blättern gewonnen wird. Oder wie es die ISO-Norm trocken ausdrückt: Die Blätter und der Aufguss der Tee-Pflanze (Camellia Sinensis). Dieser Teestrauch, der mit der hübschen Kamelie verwandt ist, wächst hauptsächlich in China, Japan und Indien und wird in großen Plantagen gezogen.



2. Wort “Tee”

Wer immer König sein mag, Tee ist die Königin!
Anonym

Tee” ist das einzige Wort, welches ursprünglich aus dem Chinesischen stammt und heute in fast allen Sprachen der Welt vorkommt. Aus dem Wort für “Tee” in den einzelnen Sprachen lässt sich ablesen, auf welchem Weg die einzelnen Völker erstmals mit ihm in Kontakt gekommen sind.Im Hochchinesischen, oder auch Mandarin, heißt das Wort “Cha”. In der Gegend von Kanton aber, also im Süden Chinas, spricht man das gleiche Zeichen wie “Dhä” bzw. noch härter wie “Thek” aus. In Japan wird er “Tsjaa” genannt.
In Ländern, die den Tee von den Seefahrern kennen lernten, heißt das Wort folglich:


tea im Englischen
thé im Französischen
tè im Italienischen

In Ländern, die mit Tee auf dem Landweg in Berührung kamen, heißt das Wort wie im Chinesischen Tscha und davon abgeleitet zum Beispiel Chai in Indien oder tschai in Russland.


3. Wie der Tee nach Europa gelangte...


Sie saßen und tranken am Teetisch
und sprachen von Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
die Damen von zartem Gefühl.

Heine

Nach Europa kam der Tee Anfang des 17. Jahrhunderts. Im Jahre 1610 brachte die Niederländische Ostindien-Kompanie per Schiff zum ersten Mal eine Ladung grünen Tee mit in die Niederlande. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt das europäische Monopol auf den Handel mit Asien. Da sie keinen direkten Zugang zu China besaß, führte sie den Tee über Java ein. Ab 1637 nahm jedes holländische Schiff vom Handelsstützpunkt Batavia (heute Jakarta) aus einige Kisten chinesischen und japanischen Tee mit an Bord. 1644 lieferten die Holländer die ersten 100 Pfund Tee nach England aus. Der Seeweg von Asien nach England dauerte damals rund sechs bis neun Monate, was die Qualität des Tees minderte, der in muffigen Laderäumen gelagert wurde.
Auf dem Landweg brachte Wassili Storkow 1618 erstmals Tee als Geschenk für den Zaren nach Russland. Der so genannte “Karawanentee”, der über die Mongolei ins Land kam, galt als qualitativ hochwertiger als der per Schiff beförderte. Der Landweg über die Seidenstraße erwies sich jedoch langfristig als zu teuer, um die immer größer werdende Nachfrage zu befriedigen.
In der heutigen Zeit der Globalisierung wird der Tee schnellstmöglich via Seefracht (und im Falle der Greens Germany GmbH vakuumverpackt) nach Europa geliefert.

4. Wie wird Tee geerntet?

Qualitativ hochwertiger Tee wird immer aufwendig per Hand gepflückt. Nur so kann man erkennen, ob es sich um pflückreife Sprossen handelt.einmaliger Ernte, kann nach 10 bis 14 Tagen ein erneuter Rundgang erfolgen, um die einzelnen Pflanzen auf weitere reife Blätter zu untersuchen. Die Pflücker/-innen konzentrieren sich auf die beiden jüngsten Blätter und die Knospe. Je jünger die Blätter, desto feiner der Tee. Geübte Teepflücker/-innen pflücken bis zu 30 Kilo Tee am Tag.
Da die Handpflückung sehr aufwendig ist, macht sie fast 50 % der Gesamtproduktionskosten aus. Diese Kosten nimmt man allerdings gerne in Kauf, weil nur dadurch eine gute Qualität sichergestellt werden kann.


5. Was ist der Unterschied zwischen grünem und schwarzem Tee?

Man trinkt den Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.
T'ien Yiheng

Grüner und schwarzer Tee stammen von den Blättern der gleichen Pflanze. Der Unterschied liegt lediglich in der Bearbeitung der Blätter: Damit grüner Tee entsteht, trocknen sie nur. Für schwarzen Tee hingegen werden die Blätter maschinell gerollt und zerkleinert: Es kommt zur Fermentation, die dem Schwarztee mithilfe von Sauerstoff seine dunkle Farbe und seinen speziellen Geschmack gibt. Bei der Fermentation werden Polyphenole abgebaut. Wenn der Tee unfermentiert, also grün ist, bleiben sie in stärkerem Maße erhalten, und so werden genau die Inhaltsstoffe bewahrt, denen man die gesundheitsschützende Wirkung zuschreibt.


6. Was macht grünen Tee gesund?

Drei Dinge sind es, die mich besonders traurig stimmen:
Das Verderben schöner Jugend durch falsche Erziehung,
das Schänden schöner Bilder durch gemeines Angaffen und
die Verschwendung guten Tees durch schlechte Behandlung.
Li Cui Lai

Die besten Grüntees werden in Höhen über 1000 Meter angebaut. Diese Provinzen liegen im Süd-Osten Chinas. Die Besonderheit an diesen Tees ist der besonders hohe Gehalt an Wirkstoffen. Die traditionelle Methode der Pfannenröstung, die nur in China üblich ist, garantiert die schonende Behandlung des Tees.

Grüntee ist reich an:

Katechin
KatechinA und B

    Zink
    Selen
    Kalium
    Calcium

   Der Spiegel berichtet neue Forschungsergebnisse von grünem Tee: Ist grüner Tee eine Wunderwaffe? Krebs, Alzheimer, hoher Blutzucker oder Entzündungen: EGCG, der Wirkstoff in Grüntee,  gilt als Zaubermittel gegen viele Leiden. Noch ist der positive Nutzen nicht bewiesen - doch erste Ergebnisse sind vielversprechend.

   
Forschungsartikel von n
ationalem Krebsinstitut aus USA: Tee und Krebsschutz: Stärken und Grenzen der Evidence



7. Kaffee oder Tee?

Wenn dir kalt ist, wird Tee dich erwärmen,
Wenn du erhitzt bist, wird er dich abkühlen,
Wenn du bedrückt bist, wird er dich aufheitern,
Wenn du erregt bist, wird er dich beruhigen.
William Gladstone

Wer Koffein zum Wachwerden braucht, findet es sowohl im Kaffee als auch im Tee. Die beiden Getränke wirken allerdings sehr verschieden.
Beim Tee tritt die Wirkung verlangsamt ein und ist schwächer als beim Kaffee - dafür hält sie aber länger an. Entscheidend ist, wie lange die Blätter im Wasser bleiben. Bei kurzer Ziehzeit lösen sich weniger Gerbstoffe aus den Teeblättern, das Koffein kann sich entfalten: Der Tee ist anregend. Je länger die Blätter in der Tasse schwimmen, desto mehr Gerbstoffe lösen sich: Der Tee beruhigt. Bei Kaffee hingegen tritt die wach machende Wirkung wenige Minuten nach dem Verzehr ein. Das Koffein aus dem Kaffee geht schnell ins Blut und setzt Adrenalin frei. Eine rasche Wirkung, die jedoch nicht lange vorhält. Oder wie es der chinesische Schriftsteller Lau Tang ausdrückte: “Kaffee ist Krieg, Tee ist Harmonie.”

Lesetipps: http://www.teebuch.de Eine sehr schön gestaltete und lesenswerte Seite über Tee.


 
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